Ruppe Koselleck - "Schwarze Sockenskulptur"


Ruppe Koselleck untersucht ein Phänomen, das jedem bekannt ist: während des Waschvorganges verschwinden einzelne Socken und lassen einen verlassenen Partner zurück. Als Betrachter dieses Hinterbliebenen fragen wir uns unwillkürlich, ob dort nun höhre Wesen oder die Heinzelmännchen am Werk gewesen sind. So öffnet sich hier eine Pforte auf die dunkle, die unaufgeklärte Gedankenwelt unseres menschlichen Seins und wir bleiben mit einem unheimlichen Gefühl, einem erhabenden Schaudern, zurück. Diese Problematik verlagert der Künstler nun in den öffentlichen Raum und konfrontiert den ordinären Spaziergänger und Gassigeher mit dieser Problematik ohne ihn vorher darauf vorzubereiten. Diese Rezipienten sind oft zunächst verwirrt und bleiben mit einem Gefühl der Ratlosigkeit zurück, dass bei ihnen oftmals zu einer Poetisierung des ALltags führt, da dieser nun wieder das Rätselhafte, das mystsiche Element beherbergt. Koselleck okupiert für seine privaten Probleme nun den öffentlichen Raum, der allen gleich zu eigen ist und behelligt nun seine Mitbürger mit seinen privaten Problemen. Was, wenn das ab jetzt jeder tun würde?

 

 

 
 
 
     
 

 


 

 

 

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