Der Berliner Kunstverein freut sich besonders in dieser Ausstellung das PP-Moma begrüßen zu dürfen, da er dessen Museumsleiter, Kurator und Putztkolonne auf besonderer Weise verbunden ist: Robert Porth ist auch der Architekt des Ausstellungsgebäude des Berliner Kunstvereins.
Mit seiner campen Ästhetik, die irgendwo zwischen Pop, Trash, Diskurs und Toys-R-Us angesiedelt ist, brachte er schon manch einen Betrachter erst zum schmutzeln und dann zum Hirnbrutzeln. Aber nicht nur die Hirne der Betrachter brutzeln, denn genauso wenig scheut sich Robert Porth für die Besucher seines Museums die Würstchen auf dem Grill persönlich zu wenden. Eventuell können wir ihn dafür gewinnen, diese Performance im & für den Berliner Kunstverein zu wiederholen!
In seinem PP-Moma waltet er neben seiner Rolle als Bauherr und -kolonne, vor allem in seiner Funktion als Kurator: er bittet Gastkünstler jeweils einen eigenen Raum des Museums vollkommen frei zu bespielen. Die einzige Bedingung ist die kleine Figur der Polly Pocket, die ähnlich wie die Figuren Caspar David Friedrichs, für uns die Betrachterin spielt.
Durch seine normierten Räume erinnert das PP-Moma an den Karteikasten eines infantilen Kuratorengottes, in dem die einzelnen Räume die Karteikarten darstellen.
Doch kommen und staunen Sie selbst über ein Museum voller postdiskursiven Vergnügens.
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